Hier im Tenuta Paradiso zu sein genügt. So einfach kann man es auf einen Nenner bringen. Es genügt im Garten zu sitzen und die farbigen Hügelketten im Morgengrauen zu beobachten. Es genügt auf der Terrasse den clementinfarbigen Sonnenuntergang über Ostra auf- und abschaukeln zu lassen. Oder in den Aperitif vor dem Abendessen - farblich abgestimmt zum Sonnenuntergang mit Aperol oder Campari versetzt - Eiswürfel zu werfen. Der Kombi steht im Garten unter der schattigen Zypresse. Er ist lediglich Transportmittel für Lebensmittelnachschub aus dem Dorf. Die 1 1/2 km ins Dorf läuft man nicht. Jedem ist klar, der den Weg ins Paradies zum ersten Mal fährt, woher der Name kommt. Er scheint geradewegs in den Himmel zu führen. Die geplante Wandertour auf den Monte Conero (südlich von Ancona mit atemberaubenden Blick auf eine nicht gekannte Adriaküste) ist längst vergessen. Selbst das aufgeschlagene Buch liegt einsam auf dem alten Gartentisch, weil der Blick lieber in der farbenprächtigen Hügellandschaft tanzt. Nicht, dass es an Möglichkeiten fehlt, sich in den Marken zu beschäftigen. Es ist nur nicht nötig.
Ein willkommener Grund das Paradies zu verlassen sind Perlhuhn, Fasan oder Rebhuhn. Frisches Lammfleisch, ein herzhaftes Fiorentinersteak und vorher hausgemachte Pasta, die es beim Italiener in Deutschland so nicht gibt - gefüllt mit Scampifleisch, Kaninchen oder Ricotta oder ... an Orten schwer für Touristen zu finden, da abgelegen von den üblichen Tourismuspfaden. Oder die Bars, von außen eher schlicht und zurückhaltend, bieten Einblicke in die temperamentvolle italienische Gestik, die auch dem Fremden gegenüber meist Sympathie zum Ausdruck bringt, wenn er sich ihr gegenüber nicht verschließt. Tenuta Paradiso ist ein Ort der Stille. Ein Ort mit einer warmen Atmosphäre. Nicht nur Sonnenrefugium für nette Gäste, sondern auch bestens geeignet für Frühlings- und Herbsturlauber. Tenuta Paradiso will kein Steinhaus mit Ferienwohnung sein. Hier zu wohnen hat etwas von einem Besuch bei Freunden.
Man kann sich frei bewegen und doch zurückziehen. Die Räume, technisch auf dem neuesten Stand, haben die Tradition eines märkischen Rusticos bewahrt, kombiniert mit modernen, großformatigen Ölgemälden des Hausherrn. Im Garten weht meist eine leichte Meeresbrise, manchmal auch vom Ausläufer des Apennin. Ein weiterer Grund, sich nicht von diesem Ort fortzubewegen.

Senigallias 13 km langer Sandstrand (ca. 15 km entfernt) ist schnell zu erreichen. Individueller sind die kleineren und einsamer gelegenen Buchten im Naturpark des Monte Conero. Der Besuch malerischer Hügeldörfer in der nahen Umgebung oder romantischer Bergdörfer eignen sich als Ausgangspunkt für Wanderungen und bieten einen interessanten Kontrast zum Strandbesuch.

Auch das gibt es an der Adria:
Kleine Strandbuchten mit tiefblauem Wasser
unterhalb des Monte Conero (zwei Auto-
bahnausfahrten von Tenuta Paradiso entfernt)

Surf- und Tauchparadies:
Strand am Naturpark Portonovo
(abseits der Adriasandstrände)
Fischerhütte und Sushibar Glandestino
am Portonovo Naturschutzgebiet